Österreich, du fehlst: Marillen-Eierlikör. Von unserer Brotfreundin Kerstin aus Eisenhüttenstadt

Aktualisiert: Juni 29


Kerstin beherrscht nicht nur die Klaviatur des Brotbackens. Ihre Tomaten-Pfefferbutter war ebenfalls ein guter Tipp. Heute hat sie nach einer ausgiebigen Rudertour mit ihrem Mathias durch die wunderschöne Spreen-Seelandschaft einen Marillen-Eierlikör zubereitet. Der ist Mathias "Liebling", schreibt sie. Den Marillenschnaps haben sich die beiden bei ihrem letzten Österreichurlaub direkt in einer Brennerei abfüllen lassen. Marillen sagen übrigens die Österreicher. Bei uns sagen wir Aprikose. Ursprünglich kommt die Aprikose/Marille aus China. Alexander der Große hat sie übers Mittelmeer transportiert und in römischen Fässern bis zu den Alpen getragen. Auch die Römer haben den Geschmack des süß-sauren Steinobstes in Fleischgerichten geliebt.


Kerstins Marillen-Eierlikör ist ruckzuck herzustellen: "6 Eigelb, 1 Dose gezuckerte Kondensmilch, 1 P. Vanillezucker, 300 ml Marillenschnaps. Alles 5 min. mixen. Genießen!"


Und während das Paar draußen bei bestem Maiwetter im Garten die Köstlichkeit schlürft, denkt es an die herrlich freien Urlaubszeiten in Österreich, ihre Wanderungen, ihre Brotzeiten auf den Almen.. Wie gut, dass Kerstin und Mathias noch ein paar Flaschen Marillenschnaps als Vorrat haben. Es wird wohl noch etwas dauern, bis sie wieder dorthin können...

© Die Weiße Landtafel 2020