Knorzige Urfrucht: Eingelegte Zitrusquitten mit Kardamom. Von Jana Renner aus Wachau.



Noch ist es Zeit. Noch gibt es sie. Die Quitte. Die knorzige Urfrucht. Jana Renner hat ganz viele davon in diesem Jahr:

Wieder einmal konnte ich nicht nein sagen, als jemand seine Quitten verschenken wollte. Doch im Regal türmen sich noch Gläser mit Quittengelee und Flaschen mit Quittensaft.

Also suchte ich nach einer alternativen Verwertungsart, welche auch meinem Mann Thomas schmecken würde.

Da fand ich sie:


1 kg Quitten

150g Zucker

200 ml Apfelessig

50 g Honig

4 Schalotten

1 St. Ingwer (ca. 3 cm)

2 rote Chilli (oder nach Gusto)

1 Zimtrinde (möglichst aus Sri Lanka)

1 Gewürznelke

Salz

Die Quitten säubern, in Stücke schneiden ( geht sehr gut mit der Brotmaschine), würfeln und Kerngehäuse entfernen.

In einem Topf mit Zucker und Salz vermischen und eine Stunde stehen lassen.

Schalotten, Ingwer und Chilli fein hacken. Mit Zimt, Gewürznelke, Honig und Essig unter die Quitten mischen.

Nach kurzem Aufkochen bei kleiner Hitze und unter gegelgentlichem Rühren etwas einkochen lassen.

Danach in Gläser füllen oder gleich zu einem Fleisch- oder Fischgericht reichen.

(Tipp: die gewaschene, ungeschälte Qiutte schneide ich mit der Brotmaschine, entferne das Kerngehäuse und kann sie so leicht würfeln)

die Quitte nur 1min mitkochen und dann den Topf vom Herd nehmen.

Anschließend fühlte ich alles in Gläser und kochte diese im Herd ein.

Diese Mischung eignet sich hervorragend als Beilage zu Ente, Schwein und fettreichem Fisch.

Auch als Zugabe zu Reis und Nudelgerichten soll es schmecken.

Ich hoffe, dass Euch die herzhafte Quittenvariante schmecken wird.“


Übrigens:

Quitten haben neben ihrem unverkennbaren Geschmack – einer Mischung aus Apfel und Birne – eine symbolische Bedeutung. Sie stehen für Liebe, Glück und Fruchtbarkeit. Bereits Hippokrates empfahl sie bei Magen-Darm-Problemen und Fieber, weshalb ihnen auch heute noch eine heilende Wirkung zugesagt werden.


In unseren Breitengraden werden Quitten vor allem für süsse Speisen gebraucht – in Nordafrika jedoch sind sie auch in herzhaften Gerichten zu finden.


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